Extrusion 5-2026

Folge 102 – Mo erklärt: Beim gravimetrisch-asynchronen Do- sieren werden die einzelnen Komponenten einer Material- mischung nacheinander in einen Wiegebehälter dosiert und dabei summierend („gain-in-weight“, Gewichtszunahme) ver- wogen. Die im Wiegebehälter übereinander liegenden Mate- rialkomponenten sind anschließend aktiv zu mischen. Ein Verfahrensprinzip mit verschiedenen Bezeichnungen – das gravimetrisch-asynchrone Dosieren, auch diskonti- nuierliche Wägedosierung genannt, ist ebenso als Batch- dosierung oder Chargendosierung bekannt. Die zu dosierenden Materialkomponenten werden beim gravimetrischen Dosieren gewogen. Messgröße ist dem- nach das Gewicht. Zu unterscheiden sind zwei Wägeprinzipien: • Bei der gain-in-weight-Dosierung wird die Gewichtszu- nahme im Wiegebehälter erfasst. • Bei der loss-in-weight-Dosierung dient hingegen die Ge- wichtsabnahme der Materialbehälter als Messgröße. Serie mit Tipps und Tricks Extrusion 5/2026 36 Was bedeutet “gain-in-weight” beim gravimetrisch-asynchronen Dosieren? Beim gravimetrisch-asynchronen Dosieren werden die Komponenten einzeln nacheinander dosiert und dabei die Gewichtszunahme (gain-in-weight) im Wiegebehälter erfasst Die schichtweise übereinander liegenden Komponenten der Rezeptur werden dem Mischer übergeben und vermischt (Bilder: motan)

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