Extrusion 7-2026

Extrusion 7/2026 Fakuma 2026 13. - 17. 10. 2026 Friedrichshafen / Germany www.fakuma-messe.de Biokunststoffe 26. - 27. 10. 2026, Online www.skz.de/bildung/kurs/ online-kurs-biopolymere-eigen- schaften-und-anwendungen Processing PVC – Technologie und Anwendung 10. - 11. 11. 2026 Würzburg / Germany www.skz.de Rheologie für Kunststoff- verarbeiter 17. 11. 2026 Würzburg / Germany www.skz.de/bildung/kurs/ rheologie-fuer-kunststoff- verarbeiter wire India und Tube India 2026 30. 11. - 02. 12. 2026 Mumbai / India www.wire-india.com www.tube-india.com 24. Inno-Meeting 16. 02. 2027 Osnabrück / Germany coaching@innoform.eu Anuga FoodTec 2027 23. - 26. 02. 2027 Cologne / Germany www.anugafoodtec.de ArabPlast 24. - 26. 03. 2027 Dubai / U.A.E. arabplast.info USE 2027 20. - 23. 04. 2027 Düsseldorf / Germany www.USE-expo.de 8 darin, die eigene Rolle innerhalb des Verpackungslebenszyklus korrekt ein- zuordnen. Die PPWR unterscheidet dabei insbesondere zwischen Liefe- ranten, Erzeugern, Herstellern und Importeuren. Von dieser Einordnung hängen die jeweiligen Pflichten und Verantwortlichkeiten ab. Lieferanten stellen Verpackungen oder Verpackungsmaterial bereit und müssen relevante Informationen für die Konformitätsbewertung liefern. Erzeuger produzieren Verpackungen oder verpackte Produkte und tragen die Verantwortung für den Nachweis der Konformität. Hersteller sind jene Akteure, die verpackte Produkte erst- mals in einem EU-Mitgliedstaat be- reitstellen und künftig zusätzlich der erweiterten Herstellerverantwortung unterliegen. Importeure bringen Ver- packungen aus Drittländern erstmals auf den Unionsmarkt und müssen si- cherstellen, dass diese den Anforde- rungen der PPWR entsprechen. Besonderheiten bei Transportver- packungen : Gerade hier lässt sich die Frage, wer tatsächlich als Erzeuger gilt, häufig nicht auf den ersten Blick beantworten. Unternehmen, die Transport-, Service- oder Primärpro- duktionsverpackungen in ihrer end- gültigen Form produzieren und erstmals bereitstellen, gelten nach der PPWR grundsätzlich als Erzeuger. Sie tragen damit insbesondere die Verantwortung für die Durchführung der Konformitätsbewertung sowie die Der 12. August 2026 markiert einen wichtigen Meilenstein für die europäi- sche Verpackungsindustrie. Mit dem Inkrafttreten zentraler Vorgaben der neuen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) geraten je- doch nicht nur Verpackungshersteller in den Fokus. Auch zahlreiche Unter- nehmen der Kunststoffindustrie müs- sen ihre Position innerhalb der Lieferkette korrekt einordnen und daraufhin künftig neue Anforderun- gen erfüllen. PPWR schafft europaweit einheitli- che Vorgaben : Mit der PPWR verfolgt die Europäische Union das Ziel, Ver- packungen nachhaltiger, ressourcen- schonender und transparenter zu gestalten. Die Verordnung schafft erstmals einen weitgehend einheitli- chen Rechtsrahmen für Verpackun- gen im europäischen Binnenmarkt. Seit dem 12. August 2026 müssen Erzeuger die Einhaltung bestimmter Stoffbeschränkungen, etwa für PFAS und Schwermetalle, nachweisen und eine entsprechende Konformitätser- klärung bereitstellen. Weitere Anfor- derungen, unter anderem zu Regis- trierung und Herstellerverantwor- tung, treten ab 2027 in Kraft. Hinzu kommen in den darauffolgenden Jah- ren Vorgaben zur Recyclingfähigkeit, zum Rezyklateinsatz und zur Wieder- verwendung von Verpackungen. Welche Rolle übernimmt das eigene Unternehmen : Für viele Unternehmen besteht die größte Herausforderung Neue Pflichten für die Kunststoffindustrie Am 12. August 2026 sind die zentralen Anforderungen der EU-Verpackungs- verordnung PPWR in Kraft getreten. Das SKZ unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung (Foto: Luca Hoffmannbeck, SKZ)

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