Extrusion 7-2026
Extrusion 7/2026 kompakt 56 ► SKZ – Das Kunststoff-Zentrum M.Sc. Luis Wachter, l.wachter@skz.de dern zählen die Erkennung von Dela- minationen, Lufteinschlüssen, Rissen oder Fehlstellen in Werkstoffen und Fügeverbindungen. Das Verfahren ba- siert auf der optischen Auswertung kleinster Verformungen des Bauteils und erlaubt eine schnelle, berüh- rungslose und großflächige Prüfung. Vielseitige Einsatzmöglichkeiten für moderne Prüfaufgaben Ein Schwerpunkt der Messtechnik liegt auf der Charakterisierung von fa- serverstärkten Kunststoffen für An- wendungen in der Luft- und Raum- fahrt sowie im Automobilbereich. Dar- über hinaus sollen neue Verfahren für die optische und berührungslose Lek- kageprüfung entwickelt und unter- sucht werden. Die neue Anlagentech- nik ergänzt damit das bestehende Portfolio der zerstörungsfreien Prüf- verfahren am SKZ um eine innovative bildgebende Messtechnik. „Mit dem System von TENTA VISION erweitern wir unsere Möglichkeiten, Fehlstellen und Defekte in anspruchs- vollen Bauteilen schnell und zerstö- rungsfrei sichtbar zu machen“, erklärt Luis Wachter, Gruppenleiter Zerstö- rungsfreie Prüfung am SKZ. „Insbe- sondere für die Entwicklung neuer Prüfkonzepte in den Bereichen Faser- verbundwerkstoffe, Klebtechnik und Leckageprüfung bietet das System großes Potenzial. Gleichzeitig schaf- fen wir zusätzliche Möglichkeiten, un- sere Industriepartner bei Entwick- lungs- und Qualitätssicherungsaufga- ben zu unterstützen.“ Auch die Zusammenarbeit mit TENTA VISION soll weiter ausgebaut werden. „Wir freuen uns auf die Ko- operation und darauf, gemeinsam neue Anwendungen und innovative Lösungen für die industrielle Quali- tätssicherung zu entwickeln“, so Wachter weiter. Das neue Kameratomografie-Sys- tem steht ab sofort für Prüf- und Ent- wicklungsaufgaben am SKZ zur Ver- fügung. ► Siloanlagen Achberg GmbH & Co. KG www.achberg.com sowie einen rechteckigen Container mit 200 Litern. „Unser Ziel war es, den Container vom passiven Transportbehälter zum aktiven Bestandteil der Prozesskette zu machen“, erklärt das Unterneh- men. „Anwender profitieren von einer vereinfachten Integration, einer klar definierten Schnittstelle und einem deutlichen Preisvorteil im Vergleich zu Einzelkomponenten.“ Durch die Kombination mehrerer Funktionen in einem System reduziert sich der Planungs-, Abstimmungs- und Installationsaufwand erheblich. Achberg erweitert sein Produktsor- timent um eine funktional erweiterte Container-Serie, die speziell auf die Anforderungen moderner Kunststoff- betriebe zugeschnitten ist. Die Lösung kombiniert mehrere relevante Funk- tionen in einem System und reduziert gleichzeitig den Integrationsaufwand in bestehende Steuerungen erheb- lich. Im industriellen Alltag entstehen häufig Schnittstellenprobleme durch die Kombination einzelner Kompo- nenten wie Verriegelungssysteme, Füllstandssensoren und Warnleuch- ten. Hier setzt die neue Lösung von Achberg an: Die weiterentwickelten Roll-Container vereinen mehrere zen- trale Funktionen, die bereits werks- seitig vormontiert sind. Zum Funktionsumfang gehören eine elektro-mechanische Deckelver- riegelung, ein integrierter Füllstands- sensor sowie eine rote Warnleuchte, deren Funktion frei zugeordnet wer- den kann. Alle Signale werden an einem 10-poligen Stecker gebündelt und der übergeordneten Steuerung der zentralen Materialversorgung zur Verfügung gestellt. Die Serie umfasst aktuell zwei runde Container mit 120 und 215 Litern Fassungsvermögen Neue Container-Serie Roll-Container in den drei Größen 120 l, 200 l und 215 l (Bildquelle: Siloanlagen Achberg, KI-Hinweis: Hintergrund mit KI generiert) Gleichzeitig entsteht eine wirtschaft- lich attraktive Lösung, da separate Komponenten, zusätzliche Verkabe- lung und individuelle Anpassungen entfallen. Der Materialcontainer eignet sich insbesondere für Anwendungen in der Kunststoffverarbeitung, bei denen Prozesssicherheit und Transparenz eine zentrale Rolle spielen, beispiels- weise in Spritzguss- oder Extrusions- betrieben.
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