Extrusion 7-2026
► motan holding gmbh, Konstanz / Germany, www.motan-group.com, www.moscorner.com Stichworte • Asynchrones Dosieren • Schüttguteigenschaften • Passive Mischer • Aktive Mischer Extrusion 7/2026 43 konstant hohe Schmelzequalität. Andernfalls sind Farb- schwankungen oder unregelmäßige Materialeigenschaften zu befürchten. Insbesondere beim asynchronen Dosieren (siehe Folge 100, Extrusion 3-2026) ist das Mischen der Komponenten erforderlich, weil die dosierten Komponen- ten im Sammelbehälter als separate Materialpakete vor- liegen. Zu unterscheiden ist zwischen passiven (statischen) und aktiven Mischern. Beim passiven Fallmischprinzip treffen die Materialströme entweder auf Prall- oder Leitbleche, wobei sie sich untereinander vermengen oder sie werden im freien Fall zusammengeführt. Eine Variante ist die Do- sierung mit freiem Einlauf beim Synchrondosieren, bei der die Nebenkomponenten dem Material-Hauptstrom syn- chron zum Materialeinzug zudosiert werden. Bei aktiven Mischern bewegen angetriebene Paddel oder Rührer die Komponenten und sorgen so für eine Vertei- lung der Fraktionen. Unbedingt zu berücksichtigen sind die Schüttguteigen- schaften der dosierten Materialien. So kann es bei sehr un- terschiedlichen Schüttdichten zu einer Entmischung kommen. Teilweise verhindern lässt sich das durch geziel- tes Ein- und Ausschalten des Mischers sowie eine entspre- chende Mischernachlaufzeit. Bezogen auf die Lage des Mischorgans wird von hori- zontalen oder vertikalen Mischern gesprochen. Bei zeit- gleich, etwa in einem Sammelbehälter, vorliegenden Komponenten ist eine Quervermischung effektiv. Die Längsvermischung ist üblich, wenn die Komponenten zu verschiedenen Zeiten in den Mischer eingebracht werden. Fallmischprinzip in einem Synchrondosiergerät Horizontalmischer (Schema)
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