Extrusion 6-2026
Extrusion 6/2026 kompakt 45 ► ZwickRoell GmbH & Co. KG www.zwickroell.com Kappa Multistation für simultane Zeitstandsprüfungen an Kunststoffen (Bildquelle: ZwickRoell GmbH & Co. KG) turstabilität, das mehrere Prüfungen parallel führt. Fünf unabhängig geregelte Prüfach- sen : Die Kappa Multistation ist mit bis zu sechs individuell regelbaren Prüf- achsen erhältlich, jede Achse nimmt einen Probekörper auf. Bei PSM sind fünf Achsen mit je 10 kN Nennkraft im Einsatz. Jede Achse arbeitet mit einem eigenen Einspindelantrieb und einem Präzisionskraftaufnehmer nach ISO 7500-1. Die Closed-Loop-Regelung über testControl II regelt jede Achse getrennt, sodass sich die Achsen auch beim Bruch einer Probe nicht gegen- seitig beeinflussen. Präzisions-Stahl- säulen im Lastrahmen sichern die axiale Krafteinleitung und ein repro- duzierbares Alignment nach ASTM E1012. Die Antriebstechnik hält die Prüfbedingungen auch bei sehr nied- rigen Prüfgeschwindigkeiten stabil, die Temperierkammer deckt einen Bereich von −40 bis +250 °C ab. Dehnungsmessung ohne Kontakt zur Probe : Die Dehnung erfasst der vi- deoXtens berührungslos, wie es die ISO 899-1 empfiehlt. Hochauflösende Kameras messen Längs- und Quer- dehnung auch bei kleinen Verfor- mungen und über lange Prüfzeiten, ohne die Probe zu beeinflussen. Das kommt vor allem dünnwandigen und empfindlichen Proben zugute. Ausge- wertet wird in der Prüfsoftware testXpert, mit der das Labor bereits seit Jahren arbeitet. Mehr Kapazität im akkreditierten Prüflabor : Über den Parallelbetrieb hat PSM die Kapazität für Langzeitver- suche erweitert, ohne zusätzliche Stellfläche in gleichem Umfang zu bin- den. Kunden aus Industrie und For- schung erhalten international ver- gleichbare Ergebnisse als Grundlage für Materialauswahl, Produktfreiga- ben und Schadensbewertungen. „Mit der Kappa Multistation verfü- gen wir über ein kompaktes Prüfsys- tem für zuverlässige und norm- konforme Langzeitprüfungen [... ] Die intuitive Bedienung und stabile Rege- lungstechnik bieten hohe Sicherheit auch bei langen Prüfzeiten“, sagt Prof. Dr. Katrin Reincke, Geschäftsführerin der Polymer Service GmbH Merse- burg. Neueste Entwicklungen in der Stretchfolien-Produktion geringen Dicke eine unglaubliche Leis- tungsfähigkeit. Während sich Nano67 auf dem Markt bereits als etablierte Technologie für High-End-Anwen-dun- gen bewährt hat, treibt SML diese Technologie nun weiter voran. In enger Zusammenarbeit mit Cloe- ren und auf der Grundlage der um- fangreichen Erfahrungen und Er- kenntnisse von Nano67 hat SML eine wirklich einzigartige Anlage entwik- kelt. Der neue Nanolayer-Feedblock wurde speziell entwickelt, um selbst höchsten Anforderungen gerecht zu werden. Das Design unterscheidet Aufbauend auf dem Erfolg früherer Generationen von SmartCast-Stretch- folienanlagen hat SML nun die vierte Generation der SmartCast Infinity entwickelt, ausgestattet mit den neu- esten technologischen Errungen- schaften: einem neu entwickelten Nanolayer-Feedblock für 101 Schich- ten. Die Nanolayer-Technologie ist eine fortschrittliche Technologie in der Stretchfolien-Produktion, die zur Ver- besserung der Folienqualität und der Anwendung dient. Die Nano-Lagen verleihen der Stretchfolie trotz ihrer sich in drei wesentlichen Punkten von allen bisherigen Lösungen: • 101 Schichten – die höchste jemals bei Stretchfolien erreichte Anzahl • Höchster Anteil an nanostruktu- rierter Folie in der Gesamtfolie • Höchste Anzahl an Extrudern – der Nanolayer-Feedblock wird von acht Extrudern gespeist Insgesamt bieten diese Eigenschaf- ten eine größere Flexibilität bei der Beeinflussung der Folieneigenschaf- ten. „Mit Nano101 können wir eine größere Bandbreite an Funktionsma- terialien in unterschiedlichen Reihen-
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