Extrusion 1-2026
Extrusion 1/2026 Recycling 57 ► KRALL Kunststoff-Recycling GmbH https://krall.de ► Polymer Solutions GmbH https://kunststoff-recycling.de Produkte, und nicht zuletzt unsere be- sonders kundenfreundliche, zum Teil im Closed-Loop-Modus ablaufende Auftragsabwicklung. Art und Umfang erster Auftragseingänge bestärken uns in unserem Optimismus.“ Markus Krall, Geschäftsführer der Krall Kunststoff-Recycling GmbH, er- gänzt: „Das gemeinsame Portfolio bei- der Unternehmen gibt Kunden ein Höchstmaß an Service bei der Entsor- gung und umweltverträglichen Aufbe- reitung von Post-Industry- und Post- Consumer-Abfällen aus technischen Polymer Solutions hat sein Service- angebot für die Region D-A-CH erwei- tert. Über Polyamide hinaus entsorgt das Unternehmen jetzt auch Spritz- guss- und Extrusionsabfälle aus der Verarbeitung weiterer technischer Kunststoffe einschließlich Polypropy- len. Dabei reicht das Portfolio der möglichen Anlieferungsformen vom Anguss bis zum großvolumigen An- fahrbrocken. Diese werden sortenrein geschreddert, vermahlen oder regra- nuliert und dann in der kundenseitig gewünschten Form in den Rohstoff- kreislauf zurückgeführt. Schon seit der Gründung nutzt Po- lymer Solutions seine Recyclinglinien am Standort Erlenbach am Main mit einer Kapazität von rund 5.500 Jah- restonnen zur Herstellung von PA-Re- granulat. Die kürzlich erfolgte Erwei- terung der Ausstattung um je eine leistungsstarke Mühle und einen Shredder für die Zerkleinerung von bis zu 2.000 Jahrestonnen ermög- lichte die aktuelle Ausweitung das Ser- viceangebots auf Mahlgüter aus technischen Kunststoffen. Für die zuverlässige und termin- treue Erfüllung seiner Aufträge über- nimmt Polymer Solutions das langjährig bewährte Entsorgungskon- zept der in örtlicher Nähe agierenden und auf transparente Kunststoffe wie Polycarbonat und PMMA spezialisier- ten Muttergesellschaft Krall Kunst- stoff-Recycling, einschließlich der dort etablierten Logistik. Damit reicht das Angebot von der Sammlung und Ab- holung am Entstehungsort über die Wareneingangsprüfung und Aufberei- tung bis zur Anlieferung der hochwer- tigen Mahlgüter oder Granulate bei den Kunden. Dazu Geschäftsführer Jörn Bahr: „Trotz der aktuell denkbar schlechten Randbedingungen des Recycling- marktes starten wir mit positiven Si- gnalen in unser erweitertes Tätig- keitsfeld. Dazu tragen Faktoren bei, wie unsere Zertifizierung nach ISO 9001, unsere Spezialisierung auf sor- tenreine Kunststoffe, unsere Flexibili- tät hinsichtlich der angenommenen Ware sowie der Lieferform unserer Recyclingangebot für technische Kunststoffe erweitert Kunststoffen. Wir übernehmen die Entsorgung und Aufbereitung von technischen Fasern, Spritzgussteilen und Extrusionsware sowie Abfällen, die beim Anfahren von Maschinen, Produkt- oder Farbwechseln entste- hen. Damit helfen wir unseren Kun- den, ihre eigenen Umweltziele zu erreichen und ihren Beitrag zur Kreis- laufwirtschaft weiter zu steigern.“ Geschäftsführer Jörn Bahr (links) und Produktionsleiter Jurij Zielke zeigen am Beispiel von Anfahrbrocken die neue Breite des Entsorgungsportfolios von Polymer Solutions (© Polymer Solutions) sieht auch eine weitere Anhebung der Recyclingquoten für Kunststoffe, die die dualen Systeme erfüllen müssen, vor: „Es ist vorgesehen, dass bis 2028 im Mittel 63, ab 2028 bereits 75 und ab 2030 sogar 80 Prozent der Kunst- stoffabfälle der Verwertung zugeführt werden müssen“, so kunststoffland NRW-Geschäftsführer Ron Brinitzer, Ab August 2026 gelten EU-weit die neuen Vorgaben der am 11. Februar diesen Jahres in Kraft getretenen eu- ropäischen Verpackungsverordnung. Das bisherige deutsche Verpackungs- gesetz (VerpackG) soll vor diesem Hin- tergrund durch das neue Verpa- ckungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) abgelöst werden. Es Chemisches Recycling
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